Die Aufholjagd des Publikumslieblings

13. Februar 2018

Die Aufholjagd des Publikumslieblings

Mit dem Sprint und der anschliessenden Verfolgung ist der erste Teil des olympischen Biathlonwettkampfes bereits vorbei. Beide Athleten von Belgium Biathlon konnten sich für die Verfolgung qualifizieren. Michael Rösch setzte zur Aufholjagd an und konnte sich um 15 Plätze verbessern.

Sprint
Zuversichtlich gingen die Athleten in den ersten Wettkampf von Pyeongchang. Die Bedingungen waren wie geschaffen für einen Exploit, denn die Favoriten strauchelten und mussten mehrere Male in die Strafrunde. Michael Rösch und Florent Claude konnten davon jedoch nicht profitieren und konnten ihrerseits ebenfalls nicht verhindern, dass die Scheiben auf schwarz blieben. So mussten auch sie zu viel Rückstand hinnehmen um von diesem Favoritensterben zu profitieren. Nichts desto trotz haben sich beide Athleten für den Verfolger vom 12. Februar 2018 qualifiziert und konnten so zur Aufholjagd ansetzen.

Die Aufholjagd
Mit der Startnummer 38 ging Michael Rösch als erster der beiden Athleten ins Rennen. In der Spur musste Michael zwar immer wieder einige vorbeiziehen lassen, im Schiesstand war er mit den ganz Grossen dabei. So konnte er sich schiessen für schiessen in eine bessere Position vorarbeiten und einige Plätze gut machen. 19 von 20 Schüssen fanden den Weg ins Ziel und drehten die Scheiben auf weiss. Florent Claude hatte dabei deutlich mehr zu kämpfen und verlor in der Verfolgung zwei Plätze. In jedem Schiessen verfehlte einen Schuss das Ziel, die am Ende stehenden vier Fehler verhinderten die Jagd auf ein Resultat in den Top 30. «Micha konnte seine Qualitäten im Schiessstand bei schlechten Bedingungen einmal mehr unter Beweis stellen. Das war grosse Klasse von ihm», meint Joe Obererlacher, der Headcoach von Belgium Biathlon, nach dem Rennen.

Nun liegt der Fokus auf der Erholung und der Analyse der beiden Rennen, damit im anstehenden Einzel vom 15. Februar noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden können.