Florent CLAUDE definitiv Belgier

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3. Juli 2017

Florent_Belgischer-Pass_LogoLange mussten sich die Biathlon Fans in Belgien gedulden. Florent CLAUDE ist definitiv Belgier und kann ab sofort offiziell unter Belgischer Flagge auf Punktejagt gehen und somit kann das Projekt: Peking 2022 definitiv in Angriff genommen werden.

Nationenwechsel
Bereits letzten Sommer war klar, Florent Claude möchte für Belgien an den Start gehen. Eine ganze Saison musste sich der gebürtige Franzose jedoch gedulden, bis dies nun endlich Tatsache wurde. «Solche Formalitäten brauchen seine Zeit», ist sich Philippe Heck, Geschäftsführer von Belgium Biathlon, bewusst. Dennoch sind wir sehr dankbar, dass nun alles geklappt und dass die IBU dem Nationenwechsel schnell zugestimmt hat, nachdem der Französische Verband auf die mögliche Sperrfrist von 2 Jahre verzichtet hat.  Belgium Biathlon ist sich bewusst, dass dies nicht selbstverständlich ist. Joe Obererlacher stellvertretend dazu, «das zeigt uns, dass unser Projekt auch international auf Anerkennung stösst».

Florent Claude
Florent Claude hat sich im Jahr 2016 entschieden, für Belgien starten zu wollen. Der Junge Franzose gilt als ein grosses Talent im Biathlon Sport und konnte bereits einige Erfolge in Juniorenkategorien feiern. Im Frühjahr 2017 gewann er die Belgischen Meisterschaften im Goms in der Schweiz. Diese Belgischen Meisterschaften fanden im Rahmen der Schweizer Meisterschaften statt. Das kuriose daran, der Belgisch-Französische Doppelbürger überschattete sogar die Schweizer Weltcup Athleten und stand übergreifend von den Schweizern und Belgiern zuoberst auf dem Podest.

Saisonstart mit erstem Zusammenzug
Während die Athleten Anfang Mai ihr persönliches Training wiederaufgenommen haben, trafen sich am Wochenende rund um den 28. Mai 2017 das gesamte Team zum ersten Trainingslager unter der Leitung von Joe Obererlacher. «Ich freue mich, die Athleten ein erstes Mal persönlich zu trainieren. Das Potential in gewissen Athleten ist enorm gross», sagt der Cheftrainer vor dem ersten Zusammenzug. Damit dieses Potential ausgeschöpft werden kann hat der Belgische Verband Joe Obererlacher auch engagiert. Ein erster Schritt in die richtige Richtung erhofft sich der Verband bereits in der Saison 2017/2018, wo Belgien das erste Mal mit einer Staffel im Weltcup starten wird.  Zeitdruck hat man jedoch nicht, denn das Projekt: Peking 2022 soll mit Geduld und einem langfristigen Plan angegangen werden.